Reinhard Hoppert für 40 Jahre in der SPD geehrt

MdB Wilhelm Priesmeier ehrt Vorsitzenden / Joachim Kuhle ist Neumitglied

 

Wellersen – Der SPD-Bundestagsabgeordnete Wilhelm Priesmeier ehrte vor kurzem auf der Mitgliederversammlung des Ortsvereins Lauenberg-Wellersen-Hoppensen Reinhard Hoppert für seine 40-jährige Mitgliedschaft in der SPD. Priesmeier lobte Reinhard Hopperts Einsatz für die Sozialdemokratie. „Ich möchte mich recht herzlich bei dir für alles, was Du in den vergangenen 40 Jahren für die SPD getan hast, sowie für Deine Arbeit als Vorsitzender des Ortsvereins bedanken“, fügte Priesmeier nach dem Verlesen der Urkunde hinzu.

„1947 wurdest du in Lauenberg geboren, bist 1972 in die SPD eingetreten und wurdest noch in den 1970-er Jahren Ortsvereinsvorsitzender in Lauenberg“, hielt Hopperts Stellvertreter Helmut Dörger die Laudatio und ließ die politische Zeit Revue passieren. Reinhard Hoppert sei seitdem immer aktiv im Ort unterwegs und werde es noch hoffentlich lange bleiben, dankte Dörger.

„Ich war 1972 ein unpolitischer Mensch“, berichtete anschließend Reinhard Hoppert. Er habe es August Bode zu verdanken, der ihn motiviert habe, sich persönlich für die Kommunalarbeit einzubringen. Früher habe man parteiübergreifend zusammen gesessen. „Es ist um die Sache gegangen und es sollte wieder um die Sache gehen“, bedauert Hoppert das aktuelle Handeln der Politik und dankte den Genossen für die Unterstützung.

Nach der Wahl der Delegierten für die Bundestagswahlkonferenz am 16. November 2012 und der Aufnahme von Joachim Kuhle als (erneutes) Mitglied der SPD, diskutierte der SPD-Bundestagsabgeordnete Wilhelm Priesmeier mit den Genossen die aktuelle Lage in Berlin. Sorgenvoll verfolgen die Genossen die Eurokrise, den demografischen Wandel und die Energiepolitik der schwarz-gelben Bundesregierung. „Eineinhalb Jahre ist bei der so genannten Energiewende nichts geschehen. Nachdem Umweltminister Röttgen von der Kanzlerin gefeuert wurde, hat nun auch Altmaier weder einen Plan zur Endlagersuche noch zu den Transportleitungen von Nord nach Süd. Wir stehen aber als betroffene Region im Feuer. Die Energiekosten werden steigen. Altmaier hat deshalb angekündigt, den Bereich umzugestalten. Jetzt warte ich, was da kommen wird. Aber ich denke: Mal wieder nichts Gutes von Schwarz-Gelb für die Verbraucher. Deshalb gehört diese schlechteste Regierung aller Zeiten abgewählt“, erklärte der Sprecher für Ernährung-, Landwirtschaft- und Verbraucherschutz der SPD-Bundestagsfraktion, Priesmeier.